AUF SAFARI IM KRUGER NATIONAL PARK UND EDENI GAME RESERVE
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Mlilwane Wildlife Sanctuary (Swaziland) - Kruger National Park / Entfernung: 190km
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Nach dem Frühstück hieß es langsam Abschied nehmen von Swaziland und in Richtung Grenze aufzubrechen.
Über die gut ausgebaute Autobahn und Fernstraße MR1 erreichten wir schnell den Grenzübergang Matsamo / Jeppe's Reef.
Der Grenzübertritt verlief wieder problemlos und dauerte nur wenige Minuten.
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Nur wenige Meter hinter der Grenz auf südafrikanischen Boden befindet sich der Matsamo Cultural Park. Dies ist ein traditionelles Dorf wo wir einen kleinen Einblick Swazi Kultur bekamen.
Hauptprogrammpunkt ist die Gesang-und Tanzperformance.
Der Rundgang war nur mit einem Guide und in einer Reisegruppe möglich.
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Von der Grenze waren es noch ca. 50km entlang der R570 bis zum Eingang des KRÜGER NATIONALPARKS.
So erreichten wir schon um 14:30 Uhr das Malelane Gate, eines der südlichen Parktore.
Der Park wurde offiziell 1926 durch die Zusammenlegung der beiden Wildreservate Sabi und Singwisi gegründet.
Das Ziel der Gründung war es die wilden Tiere zu schützen, aber dieses Ziel führte auch zur Zwangsumsiedlung der dort lebenden Menschen.
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Heute zählt der Kruger National Park zu den Touristenmagneten und hat sich außerdem zu einem Vorzeige-Reservat entwickelt.
Auf einer Fläche von über 20.000km² erstreckt sich eine außergewöhnlich vielfältige Landschaft und ist die Heimat einer der wohl weltgrößten Tieransammlungen.
Besucher betreten übrigens auf eigene Gefahr den Nationalpark.
Die Öffnungszeiten der Eingangstoren und Camp-Toren müssen unbedingt eingehalten werden, da das Befahren der Straßen und Pisten nach den Öffnungszeiten verboten ist.
Das Fahren abseits der Straßen ist ebenfalls verboten und das Fahrzeug darf nur in gekennzeichneten Bereichen verlassen werden.
Die Geschwindigkeitsbeschränkung beträgt auf asphaltierten Straßen 50km/h, auf Sandpisten 40km/h.
Das man sich an den Geschwindigkeitsbeschränkungen hält sollte eigentlich verständlich sein. Man ist ja nicht auf der Flucht, sondern zu Tierbeobachtung dort.
Es wurde bei unseren Aufenthalt des öfteren Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Um uns besser zu Recht zu finden, haben wir uns verschiedene Proschüren im Park besorgt. In diesen sind die einzelnen Strassen und Pisten mit Kilometerangaben eingezeichnet und nebenbei erfährt man noch viel
wissenswerte über die Camps, Pflanzen- und Tierwelt.
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Insgesamt blieben wir fast eine ganze Woche im Park und übernachten in drei verschiedenen Camps. Für die 6 Tage zahlten wir 960,00 Rand an Parkgebühren.
Über das Internet bei SANParks (South African National Parks) hatten wir schon rechtzeitig die Übernachtungen gebucht und zahlten insgesamt 3705,00 Rand.
Die ersten beiden Nächte verbrachten wir im Pretoriuskop und
schon auf der Fahrt vom Parktor zum Rest Camp kreuzten auf der Voortrekker Road die ersten Elefanten unseren Weg.
Wahnsinn, noch nicht einmal eine Stunde im Park unterwegs und schon die ersten Elefanten gesehen.
An den nachfolgenden Tagen konnten wir uns dann sogar richtig satt sehen an den Dickhäutern. Jeden Tag mehrere Sichtungen.
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Weitere Stationen waren die Restcamps Satara (ebenfalls 2 Nächte) und Olifants (1 Nacht). Beide Camps liegen im zentralen Teil des Parks.
In den 6 Tagen legten wir knapp 900km auf den verschiedenen Pisten zurück. Meistens waren wir 8 bis 9 Stunden pro Tag unterwegs und sind nur zur Mittagszeit in den Camps zurückgekehrt bzw. haben an bewirtschafteten Rastplätzen Pause gemacht. Wie schon geschrieben hatten wir viele Elefantensichtungen. Beim Aufenthalt im Satara-Camp folgten wir unter anderen die Spur der Löwen entlang der Piste S100 und hatten Glück sowohl am Morgen als auch am Abend Löwen zu begegnen. Auf der selben Route beobachteten wir auch Flusspferde. Nicht vergessen werden sollen die vielen Beobachtungen von verschiedenen Antilopenarten, Zebras, Giraffen, Breitmaulnashörner, Paviane und anderen Tieren. |
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Da das Olifants-Camp auf einem Hügel über den Olifantsfluss liegt, bot es einen spektakulären Panoramablick.
An den Ufern des Olifants-und Letaba-Flüsse konnten wir Elefanten beobachten und Flusspferde hören.
Obwohl wir hier kaum Tiere aus nächster Nähe sichten konnten, entschädigte die tolle Landschaft rund ums Camp.
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Die Zeit im Kruger National Park ist viel zu schnell verflogen. Es hat uns riesigen Spaß bereiten die einzelnen Pisten und Rundkurse abzufahren und dabei auf Tiersuche zu gehen um diese dann zu beobachten.
Besonders faszinierend war, dass wir bei den meisten Begegnungen mit Elefanten und anderen Tiere weit und breit alleine waren. Keine Autokolonen bzw. Gedränge um die besten Plätze.
Die Straßenverhältnisse haben uns auch etwas positiv überrascht. So waren die Hauptstraßen geteert und die Pisten in einen sehr guten Zustand.
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Verlassen haben wir den Park am Orpen Gate.
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Kruger National Park - Edeni Private Game Reserve / Entfernung: 240km
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Nach dem wir schweren Herzens den Krüger Park verlassen hatten, wartete nun ein privates Wildreservat auf uns. Nur durch Zufall stießen wir in den Vorbereitungen auf das EDENI PRIVATE GAME RESERVE. Es handelt sich hier um ein "Big Five Park" mit verschiedenen Lodgen. Das Reservat liegt an der Fernstraße R36 etwa 30km vor der Stadt Tzaneen, kommend aus Richtung Krüge Park. In unseren Karten war leider Edeni nicht eingezeichnet. Vor Ort ist das Reservat gut ausgeschildert und so fanden wir es gleich auf Anhieb.
Gebucht hatten wir Edeni wegen der Empfehlung im Reiseführerbuch "Südafrika" von Reise Know-How.
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Insgesamt blieben wir über 3 Nächte, davon eine Nacht in der Hoyo Hoyo Lodge, einem luxuriösen Zeltcamp und 2 Nächte in der River Lodge.
Eigentlich waren alle drei Übernachtungen im Zeltcamp gebucht, aber aus Besuchermangel und starken Regenfällen in der ersten Nacht wurden wir in die River Lodge eingeladen.
So wurde das Zelt gegen einen riesigen Familienbungalow getauscht. Die River Lodge war höherwertig gewesen und die Übernachtungen wären im Vorfeld teurer gekommen.
Beide Unterkünfte lagen nur wenige Minuten von einander entfernt.
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Wer hier bucht bekommt eine Rundumversorgung. Speisen und Pirschfahrten sind schon im Preis enthalten. Für unseren Aufenthalt bekamen wir einen eigenen Ranger, welcher sich toll um uns gekümmert hat.
Um die "Big Five" zu erleben muss man sich aber schon einige Tage Zeit nehmen, denn das Areal des Edeni Reservates ist schon sehr weitläufig.
Die Gesamtkosten für dieses Vollpaket beliefen sich auf 10.140,00 Rand plus 449,00 Rand für die Getränke.
Gebucht haben wir den Aufenhalt wie schon die Unterkünfte im Hluhluwe Game Reserve und Mlilwane Wildlife Sanctuary über das Internet bei SA Places.
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Schon auf unserer ersten Pirschfahrt am Abend bekamen wir Elefanten und Löwen aus nächster Nähe zu sehen. Auf den späteren Fahrten folgten noch Büffel, Nashörner, Giraffen und verschiedene Antilopenarten.
Einen Leoparden konnten wir in einem Quarantänegehege beobachten. Der Leopard sollte einige Tage später im Park dann ausgesetzt werden.
Das Highlight erlebten wir, als unser Ranger die Spur eines Gepards entdeckte und wir zu Fuß dieser folgten. Am Ende standen wir nur wenige Meter vom Gepard entfernt. Für uns ein einmaliges Erlebnis.
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Edeni Private Game Reserve - Sabie und Blyde River Canyon / Entfernung: 200km
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Die letzten Tage und somit den Abschluss der Tour bildeten die Drakensberge rund um den BLYDE RIVER CANYON und der Panoramaroute. Übernachtet haben wir in einem Gästehaus in Sabie.
Vom Edeni Private Game Reserve ging es die Fernstraße R36 Richtung Lydenburg entlang und wenige Kilometer nach dem Strijdom Tunnel weiter auf der Fernstrasse R532, welche zur Panoramaroute gehört. Durch die
geringe Entfernung zum Edeni Reservat blieb schon auf der Hinfahrt Zeit um an einigen Aussichtspunkten zu halten. Der Blyde River Canyon ist mit seiner 32km Länge ein landschaftlicher Höhepunkt in Südafrika.
Die beiden Flüsse Blyde und Ohrigstadt haben sich hier ihren Weg durch die felsige Transvaal Drakensberge gesucht und somit diese Landschaft mit Höhenunterschieden von bis zu 1000m geschaffen.
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| Der erste Stopp sollte an dem Aussichtspunkt World's End mit Blick auf die Three Rondavels sein.
Wir ahnte es schon bei der Anfahrt, dass der Blyde River Canyon uns diesen Ausblick verwehren würde.
Dichte Nebelwolken zogen durch den Canyon und so blieb nichts weiter übrig als am nächsten Tag noch einmal vorbeizukommen.
Hier stand uns das Glück zur Seite und für wenige Minuten klarte das Wetter auf. Erleiterung machte sich breit als wir die Three Rondavels erblickten.
Es sind drei riesige Felskuppeln, die an afrikanische Rundhütten erinnern. |
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| Wir kehren jetzt wieder zurück zum Tag der Hinfahrt, wo der nächste Halt an die etwas tiefer gelegenen Bourke's Luck Potholes war.
Hierbei handelt es sich um Auswaschungen im Gestein beim Zusammenfluss des Blyde Rivers mit dem Sefogane River.
Obwohl nur wenige Kilometer vom Aussichtspunkt World's End entfernt, waren hier die Wetterumstände für einen Rundgang deutlich besser.
Die Potholes sollte man unbedingt ansehen, sie zählen zu den Highlights der Panoramaroute. |
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| Auch der Ausblick am God's Windows viel dem Nebel zum Opfer und dies nicht leider nur am ersten Tag, sondern auch an den beiden folgenden Tagen.
Dadurch ließen wir uns aber nicht entmutigen und fuhren zu den nächsten Schönheiten an der Panoramaroute.
Wir befinden uns immer noch auf der Fernstrasse R532 und an diese laden die beiden Wasserfälle Lisbon Falls und Berlin Falls zum verweilen ein.
Beide liegen nur wenige Kilometer von einander entfernt. Bei den Lisbon Falls stürzt das Wasser aus 90m Höhe in die Tiefe, während bei den Berlin Falls das Wasser aus 45m in einen Felsenpool fällt. |
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Im kleinen Örtchen Graskop legten wir eine Kaffepause ein und ließen es uns nicht nehmen in Harrie' Pancake Bar von den Pfannkuchen zu kosten.
Graskop ist ein Ort mit einigen Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Souvenirläden.
Von Graskop waren es noch einmal ca. 30km bis nach Sabie, ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Rundfahrten für die nähere Umgebung.
Hier blieben wir zwei Nächte.
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Es blieb uns noch ein ganzer Tag für die komplette Panoramaroute über Pilgrim's Rest (Fernstrasse R533) - Ohrigstad (Fernstrasse R36) und wieder zurück entlang der Fernstrasse R532.
Pilgrim's Rest ist ein ehemaliges Goldgräberstädtchen und heute ein gelungenes Freilicht-Museum mit vielen sehenswerten Häusern in denen Museen und Souvenirgeschäfte untergebracht sind.
Der Goldgräber Alec Patterson entdeckte 1873 hier am Pilgrim's Creek Gold. Die letzte Mine schloss 1971 ihre Schächte.
In einem Holzhaus mit Wellblechdach ist das House Museum mit viktorianischer Einrichtung untergebracht. Tickets für dieses und auch den anderen Museen bekommt man im Informationszentrum.
Im Printing Museum sind alte Druckmaschinen ausgestellt und geschichtliches über die Lokale Zeitung, welche ab 1910 Pilgrim's und Sabie News hieß.
Weitere Museen sind das Dredzen Shop und House Museum, welches einen Einblick in einem typischen Händlerladen aus den Jahren zwischen 1930 und 1950 bietet,
sowie das Alanglade House Museum. Dies war die Residenz des Managers bis 1972 als die letzte Mine geschlossen wurde.
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Kurz nach der Weiterfahrt ereilte uns dann doch noch eine Reifenpanne.
Dabei dachten wir, dass uns dieses nach den ohne Panne überstandenden Safaris im Hluhluwe Reservat und Krüger Nationalpark erspart bleibt.
Nach dem Reifenwechsel versuchten wir es noch einmal mit den verschiedenen Ausblicken entlang des Blyde River Canyon.
Wir haben es ja schon erwähnt, am World's End hatten wir Glück und am God's Windows Pech.
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Zum Abschluss des Tages unternahmen wir noch einen Halt an den Mac Mac Falls, ein zweigeteilter Wasserfall. Die beiden Fälle verdanken ihre Zweiteilung einer Sprengung von Goldsuchern.
Aus 56m Höhe stürzt hier das Wasser in ein Becken.
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ENDE DER RUNDFAHRT
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| zum Anfang die Reise: PRETORIA, HLUGHLUWE GAME RESERVE und SWAZILAND |
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der komplette Reisebericht auf: Stand: März 2010 |
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