UNTERWEGS IN ALEXANDRIA, ASSUAN UND ABU SIMBEL
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Tag 4: Alexandria
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Um 11.00 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt und per Autotransfer nach ALEXANDRIA gebracht.
Nach knapp 4 Stunden Fahrt checkten wir im Hotel Sofitel Cecil, direkt im Herzen der Mittelmeerstadt ein.
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Alexandria ganz anders als das hektische Kairo. Ja, die Stadt gefiel uns auf Anhieb.
Obwohl die Stadt heute klar im Schatten von Kairo steht, war sie einst eine historisch bedeutende Stadt Ägyptens.
Von Alexander dem Große 332 v. Chr. gegründet, regierte später von hier aus Kleopatra und zudem galt Alexandria als Rivalin von Roms.
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Noch am gleichen Tag zog es uns zur Bibliotheca Alexandria. Ein moderner Bau, welcher 2002 eröffnet wurde und unter der Schirmherrschaft der UNESCO gebaut worden ist. Schon im 3. Jahrhundert wurde die Bibliothek in Alexandria gegründet. Sie war einst die größte und bedeutendste der antiken Welt. In dem jetzigen neuen Bau finden ständig Ausstellungen statt, desweiteren ist befinden sich hier das Manuskriptmuseum mit antiken Schriftrollen und das Antikenmuseum. Sowohl für die Bibliothek, als auch für die Museen müssen Eintritte bezahlt werden. Es gab an der Kasse Kombitickets zu kaufen und Gepäck wie Rücksäcke müssen abgegeben werden. Eine Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall. Der moderne riesige Lesesaal bietet Platz für 2000 Leser. |
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Zurück zum Hotel spazierten wir die Corniche entlang. Die Prachtstraße verläuft entlang dem östlichen Hafen und lädt geradezu für einen Spaziergang am Wasser ein.
Den Tag rundete das Abendessen im Restaurant Elite in der Safiya Zaghlul ab. Preiswert und lecker.
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Tag 5: das antike Alexandria
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Diesen Tag nutzen wir um Alexandria ein wenig kennenzulernen. Ein Blick auf den Stadtplan zeigte, dass sich die Sehenswürdigkeiten jeweils schwerpunktartig konzentrierten.
Zu Fuß ging es zur St. Markus Kathedrale, einer koptisch-orthodoxen Kirche. Sie zählt zwar nicht zu den großen Sehenswürdigkeiten, aber ein Besuch ist durchaus lohnenswert.
Nicht weit entfernt befand sich das Opernhaus. Dieses 1918 errichtete Theater liegt nicht direkt an der Straße, sondern in einem Innenhof.
Vom Opernhaus waren es dann auch nur wenige Minuten bis zum römischen Amphitheater Kom al-Dikka. Das Theater wurde erst 1964 bei Ausgrabungen entdeckt und bot etwa für 800 Zuschauer Platz. Diese Amphitheater und auch die Reste des hier freigelegten Badehauses stammen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und sind die einzige Anlage aus der Römerzeit in Ägypten. Der Eintritt betrug 20 LE. |
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Es sollte nun weiter zu Fuß zur Pompejus-Säule gehen. Ohne einen richtigen Stadtplan irrten wir durch das ärmste Viertel der Stadt und nahmen am Ende doch ein Taxi.
In nur wenigen Minuten erreichten wir unser Ziel, die Pompejus-Säule.
Waren die bisher gesehenen Orte nur spärlich besucht, änderte sich dies hier.
Die knapp 27 Meter hohe römische Triumphsäule war einst Teil des Serapis-Tempel und wurde im Jahr 292 vom bzw. für den römischen Kaiser
Dokletian errichtet. Bewacht wird die die Säule von zwei Sphinxen und befindet sich heute in einem großen Ausgrabungsgelände zwischen Wohnhäusern Alexandrias.
Hier betrug der Eintritt 20 LE.
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Nur etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß entfernt sind die Katakomben von Kom el Schukafa. Es handelt sich hierbei um eine bedeutende römische Grabanlagen in Ägypten.
Die Anlage stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Über drei Stockwerke tief reichen die Gräber, welche wir über eine Wendeltreppe erreicht haben.
Sowohl die Sarkophage als auch die Wände sind verziert mit römischen, griechischen und ägyptischen Reliefs.
Das Ticket kostete 25 LE.
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Mit dem Taxi ging es dann zur Zitadelle Kait Bey am Ende des östlichen Hafens.
Es handelt sich hier um eine arabische Festung auf den Mauern des Leuchtturms von Pharos.
Hier begegneten uns etliche Schulklassen und wie schon einmal erwähnt musste Silvia als Fotomodell herhalten.
Die Festung wurde im 15. Jahrhundert aus den Resten des eingestürzten Leuchtturms verwendet.
Man kann auf den Schutzmauern spazieren und im Innern des Gebäudes befindet sich eine Moschee.
Ohne das Hinweisschild hätten wir die Moschee nicht erkannt, den nur der geflieste Boden erinnert noch daran.
Der Eintritt betrug 25 LE.
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Auf dem Rückweg noch ein Stopp an der Abu al-Abbas Moschee aus dem 18. Jahrhundert.
Sie wurde über das Grab des muslemischen Heiligen Abu al Abbas errichtet und 1946 umgebaut.
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Zu Abendessen waren wir in der Taverna, wo neben Pizzas auch orientalische Gerichte serviert werden und dies zu einem unschlagbaren Preis.
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Tag 6: per Nachtzug nach Assuan
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Bevor es zurück nach Kairo gehen sollte, war noch etwas Zeit um die Nekropole von Anfushi anzuschauen.
Es handel sich hierbei um Felsengräber aus der Ptolemäerzeit um 250 v Chr..
Die Wände der Grabkammern waren mit Malereien verziert und bestanden aus einem Vorraum, sowie einer Kapelle.
Die Anfahrt war nicht ganz einfach, da diese Gräber wohl sehr unbekannt sind. Bei unserer Ankunft waren wir die ersten und auch einzigen Touris vor Ort.
Selbst der Taxifahrer (sprach nur arabisch) wusste nicht so recht, wo wir hin wollten.
Nach einigen Telefonaten mit einem englisch sprechenden Freund des Taxifahrers, freuten wir uns alle riesig am richtigen Ort angekommen zu sein.
Im Anschluss sind wir noch ein wenig am Strand spazieren gegangen.
Anfushi ist ein osmanischer Stadtteil entlang der gleichnamigen Bucht zwischen der Zitadelle Kait Bey und dem Palast Ras el-Tin.
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Am frühen Nachmittag wurden wir vom Hotel abgeholt und per Autotransfern nach Kairo zum Bahnhof Giza gebracht.
Dort erwartete uns ein Reisebetreuer mit den Zugtickets und wartete bis wir im Zug waren.
Die Schlafwagen stammen aus der ehemaligen DDR-Produktion und sind mittlerweile in die Jahre gekommen.
Der Zug bestand aus ungefähr 12 Wagen, wobei der vordere Wagen mit Polizei als Eskorte besetzt war.
Wir hatten ein 2-Bett Abteil mit aufklappbaren Waschbecken.
Kurz nach der Abfahrt bekamen wir das Abendmenü. Einfach aber sättigend.
Danach wurden vom Servicemann, welcher hilfsbereit und immer Ansprechbar war, unsere Betten für die Nacht bereit vorbereitet.
Morgens kurz nach der Weiterfahrt von Luxor weckte er uns und brachte kurze Zeit später das Frühstück.
Da mittlerweile die Sonne aufgegangen war, konnten wir nun die vorbeiziehende Landschaft genießen.
Das Frühstück ebenfalls nichts besonderes, aber es reicht für den ersten Happen.
Mit 40 minütiger Verspätung sind wir dann in Assuan angekommen.
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Tag 7: Assuan - Tempel von Philae
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Auch hier in ASSUAN wartete ein Betreuer auf uns und brachte uns zum Hotel Isis.
Nach dem einchecken im Hotel, kurz frisch gemacht und voller Elan sollte es dann los gehen. Wir wollten zum Tempel von Philae. Also ein Taxi suchen, aber halten tut eine Pferdekutsche und der Fahrer will uns eine Fahrt aufdrängen. Er versucht es mit allen Mitteln, stellte sich sogar vor die Tür des mittlerweile von uns angehaltenen Taxis. Er wurde immer lästiger, aber am Ende ließ er uns dann doch ziehen. |
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Die Fahrt ging zum Hafen um von dort auf die Insel Agilkia überzusetzen, wo sich die Tempelanlage befindet.
Sowohl mit dem Taxifahrer für die Fahrt und Wartezeit, als auch hier am Hafen mit dem Bootseigner müssen Preise ausgehandelt werden.
Nach dem Handeln um einen günstiges Boot zu bekommen, setzen wir über zur Insel Agilkia.
Wir hatten mit dem Bootsführer uns auf eine Stunde für die Besichtigung geeinigt. Er wartet dann vor Ort auf unsere Rückkehr.
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Das Ticket für den Tempel von Philae bekommt man am Hafen und kostete 50 LE pro Person.
Der Tempel befand sich ursprünglich auf der Nilinsel Philae, die einst eine wichtige Kultstätte der Isis war und mit schattigen Palmen, sowie weiteren Tempelbauten bebaut war.
Schon nach dem Bau des Assuan-Staudamms versanken viele Tempel im Nil und nach der Errichtung des Hochdamms in den 1960er Jahren wurden einige Tempel in einem UNESCO-Projekt umgesetzt.
So eben auch die Tempelbauten, welche nun auf der Insel Agilkia zu besichtigen sind.
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| Das Hauptgebäude der Tempelanlage ist der Isis-Tempel aus der ptolemäischen Zeit, welcher später in der römischen Periode zu dem erweitert wurde. Zum Isis-Tempel gehören der Erste und Zweite Pylon, das Geburtshaus (Mammisi) und das Heiligtum, Sanktuar. Am Ersten Pylon zieren Reliefs vom König Ptolemäus XII. wie er gefangene Feinde vor Isis, Hathor und Horus erschlägt. Um den Tempel herum befinden sich weiter sehenswerte Bauwerke wie der kleine Pavillon des Nektanebos aus dem 4. Jahrhundert. Von hieraus führt ein gewaltiger Säulengang mit einst 32 Säulen zum Ersten Pylon. Weitere Bauten sin der Tempel von Imhotep, der Trajan-Kiosk, der Augustus Tempel, sowie der Hathor Tempel. Schon von der Lage her faszinierte uns auch der Trajan-Kiosk mit seinen verzierten Säulen. Dieser erhebt sich am Nilufer und war ein schönes Fotomotiv, sowohl vom Land als auch vom Wasser. Für die Besichtigung brauchten wir schon gut eine Stunde, die Zeit reichte gerade so. |
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Nach der Rückkehr bezahlten wir den ausgehandelten und mit Sicherheit überteuerten Preis von 60 LE für das Boot und begaben uns zum Taxi.
Anschließend ging die Fahrt zum Unvollendeten Obelisken.
Ein Riss im Stein verhinderte vermutlich seine Vollendung und für 30 LE kann man diesen 41m langen Giganten im alten Steinbruch besichtigen.
Danach fahrt zurück ins Hotel um noch etwas Schlaf nachzuholen.
Wir bedankten uns beim Taxifahrer und gaben ihm die vereinbarten 50 Ägyptischen Pfund.
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Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Nubischen Museum.
Das 1997 eröffnete Museum wurde im typischen nubischen Baustil errichtet und beherbergt historischen Relikte, sowie sehenswertes Kunsthandwerk von früheren Siedlungen.
Man erfährt viel über die nubische Geschichte, die nicht in Dynastien sondern in alphabetischen Gruppen eingeteilt wird.
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Abendessen waren wir dann Aswan Panorama direkt am Nilufer. Von der Terrasse aus blickt man direkt auf den Nil.
Auch der Service war hervorragend, der nette Kellner fragte auf Grund Silvias Bestellung von Pfefferminztee nach Magenproblemen und empfahl ihr daraufhin ein anderes Essen.
Zum Schluss bekam Silvia noch einen speziellen Magentee.
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Tag 8: Assuan - die Tempel von Kalabscha und Beyt el Wali
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| Abholung war um 8.00 Uhr vom Hotel und mit einem Reiseleiter ging es zum Tempel von Kalabscha. Mit dem Boot setzten wir über zur Insel Neu Kalabscha, wo neben dem Tempel von Kalabscha auch der Tempel von Beyt el Wali aufgebaut sind. Wie auch schon der Philae-Tempel wurden diese beiden Tempels nach dem Bau des alten Staudamms jährlich überflutet und wären nach dem Bau des Hochdammes in den Fluten des Nassersees verschwunden. Unser Reiseleiter erklärte uns, was für Tempel, woher die Namen stammen, was wir auf den Wänden zu sehen bekommen und und .... Uns rauchte schon der Kopf und dachten: hoffentlich kriegen wir das später noch alles zusammen. |
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Der Tempel von Kalabscha war dem nubischen Gott Mandulis geweiht und wurde um Christi Geburt unter dem römischen Kaiser Augustus errichtet.
Er war der größte freistehende Tempel Nubiens und einer der letzten Tempelbauten Altägyptens.
Der Tempel besteht aus einem mächtigen Pylon, einem Hof mit Säulenkolonnaden, einer Vorhalle und das Sanktuar.
Begibt man sich im inneren Umgang des Tempels, so gelangt man zum Nilometer und zu Reliefdekorationen mit dem König, welcher auf der einen Seite Isis, Horus und Mandulis,
auf der anderen Seite Osiris, Isis und Horus ein Opfer bringt.
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Etwas versteckt im nordwestlichen Teil der Insel steht der Felsentempel von Beyt el Wali aus der Regierungszeit von Ramses II.
Der Tempel besteht aus einem offenen Hof, den Vorraum und das Sanktuar.
Im Hof sind die Wände mit großflächigen Reliefs verziert. Die Szenen zeigen meist Ramses II. in seinen Feldzügen gegen die Syrer, Libyer und Äthiopier.
Im Allerheiligsten (Sanktuar) macht uns der Reiseleiter auf zwei gut erhaltene farbliche Reliefs aufmerksam.
Sie befinden sich links und rechts an der Eingangswand und zeigen Ramses II., wie ihm Isis und Anuket die Brust geben.
Diese Reliefs symbolisieren die Stärkung vor dem Gang zu den Göttern.
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Weiter auf der Insel befinden sich die Reste vom Kertassi-Kiosk, eine kleine Felskapelle und verschiedene Pfeiler und Blöcke mit Reliefs.
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Nach der Besichtigung ging es zurück nach Assuan und dann weiter mit einem Motorboot zu einem nubischen Dorf.
Die nubischen Häuser waren sehr bunt angemalt und nachdem wir die "Ladenstraße" entlang gelaufen waren, besichtigten wir ein nubisches Haus und tranken Pfefferminztee.
"Ladenstraßen", weil hier die Händler ihre typischen touristischen Souvenirs anboten.
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Zurück im Hotel relaxten wir im orientalischen Café und nahmen uns die Zeit für das Postkartenschreiben.
Beim vorbeisegeln der Feluken kam uns die Idee noch eine Felukenfahrt zu unternehmen.
So unternahmen wir noch eine Felukenfahrt zum Sunset.
Der Preis für eine Stunde segeln handelten wir auf 60 LE runter.
Wir waren mit dem von uns ausgehandelten Preis zufrieden und hatten viel Spaß und Freude bei der Fahrt.
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Den Tag ließen wir im Restaurant Aswan Moon ausklingen.
Dieses Restaurant liegt wie auch schon das Aswan Panorama direkt am Nil.
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Tag 9: Abu Simbel
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Um 11.15 Uhr startete der Flieger nach ABU SIMBEL und nach gut einer halben Stunde waren wir vor Ort.
Etwas gespannt waren wir auf das Hotel, da wir einige negative Berichte im Internet gelesen hatten.
Aber es stellte sich heraus, dass sich das Hotel nicht so negativ darstellte und für eine Nacht durchaus buchbar ist.
Die Tempelanlage ist mit einem Spaziergang von ca. 10 Minuten zu erreichen.
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Nach kurzem Aufenthalt im Hotel machten wir uns auf den Weg zu den Felsentempel von Abu Simbel.
Ramses II. ließ hier in Unternubien einen großen Tempel für sich und einen kleineren Tempel (Hathor-Tempel) für seine, nicht einzige, aber meistgeliebten Frau Nefertari bauen.
Besser geschrieben aus dem Fels gemeißelt.
Entstanden sind die Tempel im 13. Jahrhundert v. Chr..
Wir konnten unser Glück kaum glauben, waren wir wirklich die einzigen Besucher in der Anlage?
Es lag wohl an der günstigen Zeit, denn es war erst kurz nach 14.00 Uhr. Viele besuchen die Tempelanlage vormittags oder am späten Nachmittag.
Der erste Eindruck war bombastisch.
Der Große Tempel ist den Göttern Amun-Re und Re-Harachte geweiht.
Diese monumentale Fassade mit den riesengroßen sitzenden Statuen von Ramses II., war schon beindruckend.
Die Fassade des Großen Tempels ist 31m hoch und 38m lang.
Im Inneren des Tempels waren wunderschöne Reliefs zu besichtigen.
So deutlich und farblich gut erhalten. Leider darf man im Innern der beiden Tempel keine Fotos machen.
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Die Fassade des kleineren Hathor-Tempel ist mit sechs 10m hohen Statuen dekoriert.
Außergewöhnlich ist, dass Nefertari an der Tempelfassade in gleicher Höhe wir ihr Gemahl Ramses II. dargestellt wird.
So etwas gab es zuvor nicht in Ägypten.
Nefertari ist als Hathor mit den Hörnern der heiligen Kuh, der Sonnenscheibe und mit zwei Federn dargestellt.
Hier machte einer der Wächter, natürlich gegen Bakschisch, von uns im Inneren Fotos.
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Wie schon die anderen Tempel in Assuan, drohten auch diese beiden Tempel nach dem Bau des Hochdamms im Nassersee zu versinken.
In über 1000 Blöcke wurden die Felsentempel zersägt und auf diesen ca. 65m höher gelegenen Standort neu aufgebaut.
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Am Abend besuchten wir die Klang- und Lichtershow.
Es waren eine Menge andere Leute schon vor Ort, dennoch fanden wir noch einen guten Platz um die sehr schöne Show zu sehen.
Zuvor bekamen wir noch einen Audio-Übersetzer.
Vor allem die Nutzung der Felsen als Leinwand war interessant.
Der Eintritt am Tag betrug 80 LE und für die Klang-und Lichtershow zahlten wir 200 LE pro Person.
Zwar für ägyptische Verhältnisse kein preiswertes Vergnügen, aber wir sind uns einig es lohnt sich.
Abu Simbel war ein Highlight der Reise.
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Tag 9: Assuan - Kitchener's Island
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Schon sehr früh ging der der Flieger zurück nach Assuan und somit hatten wir noch einen ganzen Tag Zeit für Assuan.
Um 8.00 Uhr empfing holte uns ein Reisebetreuer vom Flughafen Assuan ab und fuhr uns ins Hotel Isis, wo wir ja schon die anderen Nächte in Assuan verbrachten.
Er organsierte für den Nachmittag einen Ausflug nach Kitchener's Island.
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Mit anderen netten Touristen von einem Nilkreuzfahrtschiff fuhren wir mit einem Motorboot nach Kitchener's Island, einer Insel auf dem Nil.
Die Insel wurde in ein Paradise aus exotischen Bäumen und Pflanzen mit teilweise von Palmen gesäumten Gassen verwandelt.
Ein herrlicher Ort zum entspannen und verweilen.
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| Während die anderen Touristen ihren Ausflug fortsetzten sind wir mit einer Feluke wieder zurück zum Festland gesegelt. |
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Die nächsten Ziele waren LUXOR und Umgebung.
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( Zurück zum Anfang der Tour, nach KAIRO und den PYRAMIDEN )
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